29 Apr 2010
Pornichet Select – toller Saisonauftakt für Mare.de
Die erste Regatta eines Jahres ist immer ein wichtiger Gradmesser – vor allem, wenn alle Favoriten mit am Start sind. Hier werden alle Fragen beantwortet: Sind z.B. die Modifikationen, die im Winter gemacht wurden die richtigen gewesen und war das Trainingsprogramm optimal?
Im Training hatten wir immer zwischen 5 und 7 Windstärken, während der Regatta waren es zwischen 2 und 4 Windstärken. Insofern war es zu Beginn etwas schwierig für mich den richtigen Trimm und Speed zu finden. Ich hielt mich allerdings beständig in der Spitzengruppe der ersten 5 Boote. In der Ersten Nacht nahm der Wind denn etwas zu und auf einem Reachgang zwischen der Belle Ile und der Ile de Yeu konnte ich die Erfahrungen, die wir im Training gemacht haben ausspielen und als erste den Gennaker setzten und später den Code 5. Hinter der Ile de Yeu war ich dann auch schon wieder Dritter und konnte zwischen Yeu und der südlichsten Wendemarke vor Les Sables d´Olonne mich auf den 2. Platz vorschieben.
Auf dem Weg zur nördlichsten Wendemarke, der Ile de Groix, konnte ich meinen Vorsprung auf die Verfolgergruppe auf 4 Stunden ausbauen. Was man allerdings relativieren muss, denn bei leichten Wind und sehr viel Strömung können kleine oder mittlere Vorsprünge in enormen Vorteilen enden. Der spätere Gewinner Sebastian Rogues war auf Höhe von Quiberon lediglich 3 Meilen vor mir. Diesen
Vorsprung hat er am Ende auf 15 Meilen ausgebaut!
Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem 2. Platz bei der ersten Regatta, da ich weiß, dass unsere Mare.de immer noch einer der schnellsten Minis ist und dass die Modifikationen, die wir vorgenommen haben, richtig waren. Und vor allen Dingen, dass ich eine gute Regatta gesegelt habe.
In 5 Tagen startet jetzt die nächste Regatta, das Mini Pavois über 800 Meilen, höchstwahrscheinlich mit mehr Wind als das Pornichet Select. Es wird interessant zu sehen, wie sich Mare.de dort schlagen wird




