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		<title>Mare.de erfolgreichster Mini 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 22:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Azorenregatta ist die Mini Saison 2010 für das Mare Racingteam zuende gegangen. Am Ende bin ich auf Platz zwei hinter Bertrand Delesne dem 2. des letzten MiniTransats gelandet. Trotz dieser hervorragenden Platzierung war ich am Ende doch ein wenig enttäuscht, hatte ich bei der ersten Etappe ja bewiesen, dass ich ihn schlagen kann. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Azorenregatta ist die Mini Saison 2010 für das Mare Racingteam zuende<br />
gegangen. Am Ende bin ich auf Platz zwei hinter Bertrand Delesne dem 2. des letzten MiniTransats gelandet. Trotz dieser hervorragenden Platzierung war ich am Ende doch ein wenig enttäuscht, hatte ich bei der ersten Etappe ja bewiesen, dass ich ihn schlagen kann.<br />
Die zweite Etappe fing für mich auch viel versprechend an. Am dritten Tag bei mehr als 6 Windstärken konnte Bertrand Delesne die Stärke seines Bootes bei diesen Bedingungen voll ausspielen und mich leicht distanzieren. Wir hatten Mare.de nicht genügend für diese Bedingungen optimiert und bekamen prompt die Rechnung dafür präsentiert.<br />
Am vierten Tag versuchte ich den verlorenen Boden mit einer extremen  Taktik im Süden der Biskaya wieder gut zumachen. Leider funktionieren taktische Extremschläge recht selten, wie auch in diesem Fall. Schlimmer noch – ich verlor den sicheren zweiten Platz dieser Etappe und kam als 6. Proto in Les Sables d´Olonne an. Diese Platzierung kratzte doch ein wenig am Selbstbewusstsein. Glücklicherweise konnte ich den 2. Gesamtplatz verteidigen – der Vorsprung der ersten Etappe war groß genug.<br />
Das Gute ist, dass wir herausgefunden haben das wir auf Vormwindkursen bei viel Wind verwundbar sind, somit bleibt genügend Zeit im Winter an dieser Schwäche zu arbeiten. Einerseits werde ich versuchen möglichst viel Vormwindkurse bei viel Wind zu trainieren, andererseits werden wir einiges am Boot ändern um diese Schwäche zu auszumerzen. Die Schwierigkeit dabei ist, das Boot bei viel Wind schneller zu machen, dabei aber nicht die hervorragende Medium Air Performance anzutasten. Allerdings haben wir als Team mittlerweile so viel Erfahrung, dass uns das ganz gut gelingen sollte.<br />
Ansonsten hätte diese Saison nicht besser laufen können für uns, zwei Regatten gewonnen – zwei Mal Zweiter und ein fünfter Platz ist ein fast perfektes Ergebnis mit dem wir die Mini Jahreswertung mit großen Vorsprung gewonnen haben.</p>
<p>Von nun an werden wir uns voll und ganz auf unseren Class 40 konzentrieren und uns auf die Route du Rhum vorbereiten. Am Montag den 6. September werde ich zu meiner 1000 Meilen Quali für die Route du Rhum aufbrechen. Danach werde ich mit anderen Class 40 in Lorient trainieren, um uns den letzten Schliff für die Route du Rhum zu holen. Ich bin aber sehr zuversichtlich, mit einen so guten Team wie den Mare Racingteam und einer super Saison im Mini kann ich das auch sein. Jedoch ohne mein Shore Team und ohne den unglaublichen Einsatz von Mare wäre all diese so nicht möglich gewesen&#8230;</p>
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		<title>Les Sables-Azoren-Les Sables &#8211; Ergebnis</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 09:32:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die zweite Etappe der Regatta Les Sables-Azoren-Les Sables ist für Jörg Riechers entschieden. In der Wertung der Prototypen ersegelte er sich den 6. Platz. Nach seinem Sieg bei der ersten Etappe ist er damit in der Gesamtwertung  auf Patz Nr. 2 nach Bertrand Delesne! Presse: Yacht online, 24.8.2010]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die zweite Etappe der Regatta Les Sables-Azoren-Les Sables ist für Jörg Riechers entschieden. In der Wertung der Prototypen ersegelte er sich den 6. Platz. Nach seinem Sieg bei der ersten Etappe ist er damit in der Gesamtwertung  auf Patz Nr. 2 nach Bertrand Delesne!</p>
<p>Presse: <a href="http://www.yacht.de/yo/yo_news/powerslave,id,9685,nodeid,33.html" target="_blank">Yacht online, 24.8.2010</a></p>
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		<title>Les Sables – Azoren – les Sables</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 12:14:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die zweite Etappe hat am 17. August begonnen. Verfolgen Sie das spannende Rennen live: Les Sables – Azoren – les Sables &#8211; live Aktuelle Nachrichten finden Sie auf der Website der Regatta: Les Sables – Azoren – les Sables 2010]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die zweite Etappe hat am 17. August begonnen. Verfolgen Sie das spannende Rennen live:<br />
<a href="http://lessables-lesacores.geovoile.com/2010/">Les Sables – Azoren – les Sables &#8211; live</a></p>
<p>Aktuelle Nachrichten finden Sie auf der Website  der Regatta:<br />
<a href="http://www.lessables-lesacores.com/article-534-L%E2%80%99internationaleadesasolitaires" target="_blank">Les Sables – Azoren – les Sables 2010</a></p>
<p><a href="http://www.lessables-lesacores.com/article-534-L%E2%80%99internationaleadesasolitaires" target="_blank"><img src="http://segeln.mare.de/wp-content/themes/ocean-mist-2_0/images/lessables.gif" alt="Les Sables - Les Açores" border="0" align="center" width="150"/></a></p>
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		<title>Record SNSM – erste Regatta für Mare.de²</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 20:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Juni ist für das Mare Racingteam der Beginn eines neuen Kapitels &#8211; unser Einstieg in die Class 40. Parallel zu den beiden Mini Regatten Trophee MAP und Mini Fastnet hatten wir in Dounarnez unseren neuen Class 40 für die erste Regatta den Record SNSM vorbereitet. Diese Regatta hatte ich mit Spannung erwartet, da wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Juni ist für das Mare Racingteam der Beginn eines neuen Kapitels &#8211; unser Einstieg in die Class 40. Parallel zu den beiden Mini Regatten Trophee MAP und Mini Fastnet hatten wir in Dounarnez unseren neuen Class 40 für die erste Regatta den Record SNSM vorbereitet.</p>
<p>Diese Regatta hatte ich mit Spannung erwartet, da wir für uns Neuland betreten. Zudem auf einem Boot, welches ich noch nicht richtig kenne. Unser Pluspunkt war, dass wir eine gute Crew für diese Regatta zusammengestellt hatten– allesamt Top Mini Segler.<br />
Nach dem anstrengenden Mini Fastnet ging es denn für uns nach St. Nazaire zum Start des SNSM. Glücklicherweise war für die 230 Meilen Regatta nur Mittelwind  zwischen 3 – 4 Windstärken vorausgesagt, denn die erste Regatta mit einem nagelneuen Boot gleich bei 6 bis 7 Windstärken zu segeln wäre nicht so schön gewesen.</p>
<p>Nach einem schwer vermasselten Start fanden wir uns auf der Kreuz zur Wendemarke bei Bernodet schnell in der Spitzengruppe wieder und kämpften mit zwei Verdier Designs (den zur Zeit schnellsten Class 40 Design) und dem Rogers Design &#8211; mit welchem Bernard Stamm die Route du Rhum segeln wird – um die Podiumsplätze. Mit einem Hochgefühl für uns und dem  Wissen das Mare.de² am Wind sehr schnell ist, verging der erste Nachmittag der Regatta.<br />
Leider ist die Welt aber nicht perfekt, der Wind nahm ab – unser Bootsspeed im Vergleich zur Konkurrenz auch und wir taten uns sehr schwer, als der Wind die Kreuz zu einem Reachkurs werden lies, das richtige Segel zu finden. Zwei Fehlgriffe in der Segelwahl und einen geöffneten Propeller später fanden wir uns zur Halbzeit der Regatta an der Wendemarke vor Bernodet auf dem 8 .Platz von 9 Startern wieder.</p>
<p>Das war nun doch sehr frustrierend und kratzte am Selbstbewusstsein und konnte so auf keinem Fall bleiben, irgendwie kamen Parallelen zum Mini Fastnet hoch nur das es hier keinen taktischen Spielraum gab, also musste Bootsspeed alles richten. Mit geschlossenen Propeller und der meist richtigen Segelwahl präsentierte sich Mare.de² erheblich besser. Nach und nach überholten wir das ganze Feld bis nur noch die ersten Drei nach waren. Hier kamen wir aber nicht mehr heran. Wäre auch etwas vermessen gewesen zu glauben die Top Boote und Crews der Class 40 auf Anhieb zu schlagen. Aber immerhin waren wir auf dem Weg zurück von Bernodet ins Ziel das schnellste Boot!</p>
<p>Insofern, alles in allem ein sehr gelungenes Debut für uns in der Class 40. Platz 4 von 9 Startern bei der ersten Regatta, gegen eine sehr gute Konkurrenz geht völlig in Ordnung. Allerdings ist die Arbeit die auf uns in den nächsten Monaten zukommt immens&#8230;.</p>
<p><img src="http://segeln.mare.de/wp-content/themes/ocean-mist-2_0/images/mare_de_40.jpg" alt="Einfahrt" /></p>
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		<title>Mare.de – das Leben auf Wolke 7</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 09:36:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich, endlich zahlt sich die harte Arbeit, das Training aus: Nach meinem zweiten Platz beim Pornichet Select und dem Sieg beim Mini Pavois bin ich super motiviert zur Trophee MAP gefahren, war allerdings der Meinung, dass es schwer werden würde auf dem Podium zu landen bei der starken Konkurrenz und den kaum zu berechnenden Leichtwindbedingungen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich, endlich zahlt sich die harte Arbeit, das Training  aus: Nach meinem zweiten Platz beim Pornichet Select und dem Sieg beim Mini Pavois bin ich super motiviert zur Trophee MAP gefahren, war allerdings der Meinung, dass es schwer werden würde auf dem Podium zu landen bei der starken Konkurrenz und den kaum zu berechnenden Leichtwindbedingungen.<br />
Es kam wie erwartet; die Bucht von Douarnanez präsentierte sich wieder von ihrer komplizierten Seite und der Wind hatte mehr Löcher als ein Schweizer Käse. Mir war schnell klar, dass das Ziel sein musste bis zur Raz du Seine „am Leben zu bleiben“, dann würde sich der Rest schon gut zurechtlaufen für das Rennen.<br />
Ich kam denn auch als drittes Boot an der Raz du Seine an, musste aber zu meinem Schrecken feststellen, dass der Strom mittlerweile gegen mich lief und der Wind mehr und mehr nachließ – eine wirklich schlechte Kombination. Zumal der Strom hier sehr stark ist &#8211; wie ein Gebirgsbach im Ozean.<br />
Ich betete, dass mir der Wind noch ein wenig erhalten bleiben würde – Petrus muss ein Fan von Mare sein, denn ich behielt bis zum  nächsten Kap bei Penmark gute 2 bis 3 Windstärken. Keine 100 Meter hinter schlug die Tür gnadenlos zu, alles wurde von der Raz du Seine wie von einem „schwarzen Loch“ verschluckt und die nächsten 4 Stunden nicht mehr freigelassen.</p>
<p>Mit mir hatten nur Guillaume Le Brec und Romain Bouchet die Raz du Seine überlebt. Von hier an war  klar &#8211; das Podium ist mir sicher.<br />
Jetzt ging es nur noch darum. wie die Plätze verteilt werden würden. Ein harter Dreikampf zwischen uns dreien entbrannte, im Laufe dessen ich mich Stück für Stück von den anderen beiden absetzten konnte.</p>
<p>Erst kurz vor Ende des Rennens &#8211; in der Bucht von Audierne &#8211; gelang es mir,  den anderen davonzusegeln und das Rennen mit gut einer Stunde Vorsprung zu gewinnen.</p>
<p>Das zweite Sieg in Folge ist schon etwas Besonderes, zumal ich ein Rennen bei Starkwind und eines bei sehr leichten Wind gewonnen habe, dass ist extrem motivierend für die Zukunft – das Mini<br />
Fastnet, die Azoren Regatta und nicht zuletzt für die Route du Rhum, die wir mit dem brandneuen Class 40 „Mare.de²“ bestreiten werden.</p>
<p>Das Training hierfür beginnt diese Woche und die erste Regatta wird Ende Juni der Record SNSM werden gegen 8 andere Class 40, von denen zwei zum engen Favoritenkreis  der Route du Rhum gehören.&#8221;</p>
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		<title>Mare.de gewinnt erste Etappe beim Mini Pavois</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 17:32:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich erfahren habe, wie das Wetter beziehungsweise der Wind während der ersten Etappe des Mini Pavois werden sollte, war mir doch schon etwas mulmig, waren es doch die Bedingungen die mir beim Transat letztes Jahr den Hals umgedreht haben. Aber ich dachte, nach außen hin immer schön cool sein, sonst fängt mein Preparateur/Trainer Charles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich erfahren habe, wie das Wetter beziehungsweise der Wind während der ersten Etappe des Mini Pavois werden sollte, war mir doch schon etwas mulmig, waren es doch die Bedingungen die mir beim Transat letztes Jahr den Hals umgedreht haben. Aber ich dachte, nach außen hin immer schön cool sein, sonst fängt mein Preparateur/Trainer Charles auch noch an sich sorgen zu machen und denkt das seine Trainingsmethoden versagt haben.</p>
<p>Der Start lief auch super, dank meiner Konkurrenten die mittlerweile genau so schlecht starten wie ich. Das brachte mir den ersten Platz an der Luvtonne ein. Nachdem ich der erste war der bei guten 6-7 Windstärken den Code 5 setzte, dachte ich das wars, jetzt nur cool bleiben und den Vorsprung weiter ausbauen. Nach 20 Minuten Code 5 hatte ich auch schon eine halbe Meile Vorsprung auf die Konkurrenz. Als  „Mare.de“ denn spektakular aus dem Ruder lief ,machte ich mir auch keine allzu große Sorgen, wunderte mich aber, dass sich die Pinne etwas lasch anfühlte. Zu meinem großen Entsetzten musste ich feststellen das sich die Carbonverbindung zwischen Pinne und Ruderblatt von der Pinne gelöst hatte. Optimist der ich bin, dachte ich das ich das alles noch mit dem gesetzten Code 5  reparieren könnte &#8211; war aber keine gute Idee. Also Code 5 bergen, das Boot gerade halten und mit dem Luvruder steuern. Nach fünf Minuten war alles repariert und mit einem Lashing gesichert und nach weiteren drei Minuten Probe setzte ich wieder den Code 5, um nicht zu viel Distanz auf den ersten Platz zu verlieren. Außerdem dachte ich, dass es besser ist weiter vorne zu sein, wenn noch was bricht. Das würde ein besseres Polster zum reparieren geben</p>
<p>Die Bedingungen in der Biskaya waren wild &#8211; gute 7 Windstärken und eine sehr kurze und steile Welle, ließen das Rennen zu einem wilden Rodeo Ritt werden, der seinen Tribut in Form eines gebrochen Gennakerfall Blocks und eines Zahns des Skippers &#8211; also meinen Zahn &#8211;  zollen sollte.<br />
Das Gute war, das ich mir den betreffenden Zahn schon 1992 im Laser bei der Kieler Woche ausgeschlagen habe, und dass das Implantat ein Qualitätsprodukt zu sein scheint, das den harten Kontakt Zahn/Deck ein wenig wackelig aber heil überstanden hat.</p>
<p>Am Morgen des zweiten Tages zahlte sich denn auch mein etwas nördlicherer Kurs gegenüber meines ärgsten Konkurrenten Nicolas Boidevezi aus und ich konnte die Führung übernehmen und mit guten 35 Minuten Vorsprung gewinnen – nicht viel aber eine gute Ausgangslage.</p>
<p>Erstaunlich ist, wie brutal Minis bei diesen Bedingungen zu segeln sind. Im Endeffekt segeln sie mehr unter als über Wasser, was für 2 Stunden ganz cool ist, wenn man allerdings 10 Stunden in dieser Dauerdusche sitzt und klatschnaß ist und anfängt zu frieren ist es weniger toll. Nach einem Tag im Hotel denkt man aber schon wieder Mensch war das eine toller Regatta. Ich denke der Hang zum Vergessen hilft enorm ein guter Mini Segler zu sein – ist allerdings in anderen Lebenslagen wieder eher hinderlich&#8230;</p>
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		<title>Pornichet Select – toller Saisonauftakt für Mare.de</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 12:23:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die erste Regatta eines Jahres ist immer ein wichtiger Gradmesser &#8211; vor allem, wenn alle Favoriten mit am Start sind. Hier werden alle Fragen beantwortet: Sind z.B. die Modifikationen, die im Winter gemacht wurden die richtigen gewesen und war das Trainingsprogramm optimal? Im Training hatten wir immer zwischen 5 und 7 Windstärken, während der Regatta [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste Regatta eines Jahres ist immer ein wichtiger Gradmesser &#8211; vor allem, wenn alle  Favoriten mit am Start sind. Hier werden alle Fragen beantwortet: Sind z.B. die Modifikationen, die im Winter gemacht wurden die richtigen gewesen und war das Trainingsprogramm optimal?<br />
Im Training hatten wir immer zwischen 5  und 7 Windstärken, während der Regatta waren es zwischen 2 und 4 Windstärken. Insofern war es zu Beginn etwas schwierig für mich den richtigen Trimm und  Speed zu finden. Ich hielt mich allerdings beständig in der Spitzengruppe der ersten 5 Boote. In der Ersten Nacht nahm der Wind denn etwas zu und auf einem Reachgang zwischen der Belle Ile und der Ile de Yeu konnte ich die Erfahrungen, die wir im Training gemacht haben ausspielen  und als erste den Gennaker setzten und später den Code 5. Hinter der Ile de Yeu war ich dann auch schon wieder Dritter und konnte zwischen Yeu und der südlichsten  Wendemarke vor Les Sables d´Olonne  mich auf den 2. Platz vorschieben.</p>
<p>Auf dem Weg zur nördlichsten Wendemarke, der Ile de Groix, konnte ich meinen Vorsprung auf die Verfolgergruppe auf 4 Stunden ausbauen. Was man allerdings relativieren muss, denn bei leichten Wind und sehr viel Strömung können kleine oder mittlere Vorsprünge in enormen Vorteilen enden. Der spätere Gewinner Sebastian Rogues war auf Höhe von Quiberon lediglich 3 Meilen vor mir. Diesen<br />
Vorsprung hat er am Ende auf 15 Meilen ausgebaut!</p>
<p>Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem 2. Platz bei der ersten Regatta, da ich weiß, dass unsere Mare.de immer noch einer der schnellsten Minis ist und dass die Modifikationen, die wir vorgenommen haben, richtig waren. Und vor allen Dingen, dass ich eine gute Regatta gesegelt habe.</p>
<p>In 5 Tagen startet jetzt die nächste Regatta, das Mini Pavois über  800 Meilen, höchstwahrscheinlich mit mehr Wind als das Pornichet Select. Es wird interessant zu  sehen, wie sich Mare.de dort schlagen wird</p>
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		<title>Training in Pornichet &#8211; oder das ewige Warten</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 13:39:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Training in der Bretagne im Frühjahr ist oft ein Geduldsspiel, wie ich leider feststellen musste. Da erstellt man tolle Trainingspläne mit seinem Trainer, installiert einen hochmodernen Datalogger, um auch wirklich top vorbereitet in die ersten Regatten des Jahres zu gehen, und dann schlägt Petrus mit gnadenloser Härte zu. Fast die Hälfte aller Trainingstage waren nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Training in der Bretagne im Frühjahr ist oft ein Geduldsspiel, wie ich leider feststellen musste. Da erstellt man tolle Trainingspläne mit seinem Trainer, installiert einen hochmodernen Datalogger, um auch wirklich top vorbereitet in die ersten Regatten des Jahres zu gehen, und dann schlägt Petrus mit gnadenloser Härte zu.<br />
Fast die Hälfte aller Trainingstage waren nicht segelbar, jedenfalls wenn einem sein Mini lieb und teuer ist. Die andere Hälfte der Trainingstage kann man als grenzwertig ansehen. Mittlerweile habe ich mehr oder weniger vergessen wie ein Großsegel ohne Reff aussieht. Aber glücklicherweise haben wir ja noch die alten Segel der 711 (die Carbo Mare Ausschussware), die auch in die Kategorie der produzierten Irrtümer gehören, aber super für Training bei 6 Windstärken sind. Bei ständigen 6 Windstärken macht es ja keinen Sinn, die guten Segel zu verheizen.</p>
<p>Das Gute bei diesen „Starkwindtraining“ im Mini ist, dass einem Fehler sofort klargemacht werden, da ist unsere Mare.de gnadenlos. Kleiner Steuerfehler bei der Halse – zack liegt das Boot flach auf dem Wasser. Zu lange gebraucht, um das Boot zu wenden nachdem man den Kiel nach Lee geschwenkt hat – das sagt unsere Mare.de wende ohne mich und verweigert prompt den Wechsel von Backbordbug auf Steuerbordbug oder umgekehrt oder bleibt auch mal gerne im Wind stehen. Da helfen dann wieder die alten Laser Tricks mit der guten alten Rückwärtswende, nicht schön aber effektiv wenn nichts anderes mehr geht.<br />
Aber die Lehrkurve ist ungemein steil. An den Tagen, an denen denn mal nur 4- oder 5 Windstärken auf dem Menü stehen, fallen alle Manöver ungemein leicht.<br />
Insofern bin ich trotz der relativ wenigen Trainingstage sicher, gut vorbereitet in die ersten Regatten des Jahres zu gehen.</p>
<p>Und nach zwei Tagen Training im Class 40 waren wir erstaunt, wie leicht diese Boote im Vergleich zum Mini zu segeln sind &#8211; 6 Windstärken unter Spinnaker sind ein Kinderspiel, die gleichen Bedingungen im Mini ähneln schon mehr dem Finale der Serie „Fear Factor“.</p>
<p>Meiner Ansicht nach gehören die Mini Protos zu den anspruchsvollsten Booten, die ich bisher gesegelt bin und zu den spannendsten.</p>
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		<title>Saison 2010 steht bevor</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 22:07:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach gut zwei Monaten Arbeit sind wir mit dem Refit unserer Mare.de fast fertig. Das Hauptaugenmerk haben wir darauf gelegt das Boot zuverlässiger zu machen und natürlich ein klein wenig schneller. In zwei Wochen wird Mare.de das erste mal nach meinem ärgerlichen Ausscheiden beim Transat wieder segeln. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Änderungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach gut zwei Monaten Arbeit sind wir mit dem Refit unserer Mare.de fast fertig. Das Hauptaugenmerk haben wir darauf gelegt das Boot zuverlässiger zu machen und natürlich ein klein wenig schneller. In zwei Wochen wird Mare.de das erste mal nach meinem ärgerlichen Ausscheiden beim Transat wieder segeln.<br />
Ich bin sehr gespannt, wie sich die Änderungen die wir vorgenommen haben bewähren werden und ich freue mich endlich wieder segeln zu können.<br />
Nach den ersten Tests und der Einstellung der Elektronik werden wir dann ab Mitte Februar mit dem eigentlichen Training anfangen. Speedtests – Manövertraining und Segeltests stehen auf dem Programm.<br />
Es ist nun meine dritte Saison im Mini. Es ist schon komisches Gefühl auf einmal einer der erfahrensten Minisegler zu sein, nachdem viele meiner Konkurrenten der letzten zwei Jahre in die Class 40 oder in die Figaro umgestiegen sind. Aber ich finde, dass mir ein paar Jahre im Mini noch ganz tun werden.</p>
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		<title>Au Chantier</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 22:17:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere &#8220;Mare.de&#8221; ist ja etwas angeschlagen, aber zum Glück im doch recht guten Zustand Mitte Oktober wieder in ihrer Wahlheimat Frankreich angekommen. Nun sind wir dabei sie in Bouaye auf die Saison 2010 vorzubereiten. Wir, das sind mein Preparateur Charles und ich. Bouaye ist ungefähr doppelt so groß wie Marais &#8211; wo &#8220;mare.de&#8221; das Licht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere &#8220;Mare.de&#8221; ist ja etwas angeschlagen, aber zum Glück im doch recht guten Zustand Mitte Oktober wieder in ihrer Wahlheimat Frankreich angekommen. Nun sind wir dabei sie in Bouaye auf die Saison 2010 vorzubereiten. Wir, das sind mein Preparateur Charles und ich. Bouaye ist ungefähr doppelt so groß wie Marais &#8211; wo &#8220;mare.de&#8221; das Licht der Welt erblickt hat &#8211; macht also knapp 250 Einwohner.<br />
Die Werft ist ähnlich wie die von Etienne Bertrand in Marais, wieder eine Art Garage. Aber Garagen und Minis gehören irgendwie zusammen.<br />
Außer den Reparaturen der Schäden, die während des Transats entstanden sind, werden wir noch einiges am Deckslayout ändern. Um einerseits die Handhabung zu vereinfachen und andererseits auch noch ein wenig Gewicht zu sparen &#8211; immer superwichtig im Mini.<br />
Am Boot selbst werden wir nichts ändern &#8211; wir hatten kurzfristig überlegt, ob wir ein Wasserballastsystem einbauen. Diese Idee haben wir aber recht schnell wieder auf Eis gelegt, da wir denken das es jetzt besser ist möglichst viel zu trainieren und viel mit der Elektronik zu arbeiten.<br />
Ich hatte in der Saison 2009 eigentlich nie das Gefühl, dass &#8220;mare.de&#8221; ein Speedproblem hat. Ich glaube viel mehr, dass das Boot noch einiges an unausgenutztem Potential hat.<br />
Mitte Januar werden wir mit dem Refit des Bootes fertig sein und Ende Januar geht denn endlich wieder das Training los!<br />
Genug Zeit, um bis zur ersten Regatta &#8211; die Mitte April startet &#8211; gut in Form zu kommen.</p>
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